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    Rezension: Claudia Gray – A thousand pieces of you // Firebird #1

    Rezension: Claudia Gray – A thousand pieces of you // Firebird #1Autor: Claudia Gray
    Titel: A thousand pieces of you
    Deutscher Titel: noch nicht erschienen

    Reihe: Firebird #1

    Genres: Krimi und Thriller, Liebe und Romantik, New Adult, Sci-Fi, Young Adult

    Format: Paperback
    Seitenzahl: 357
    Preis: 9.46€

    Verlag: HarperCollins
    Erscheingungsdatum: 10.2014
    ISBN: 978-0062357694

    Wissen: Autor/inVerlag
    Kaufen: bei Amazon.debeim Verlag
    Adden: LovelyBooksGoodreads


    Claudia Gray – A thousand pieces of you: Die Eltern der 18jährigen Marguerite sind Wissenschaftler, die nach über 20 Jahren Forschung bewiesen haben, dass Parallel-Universen existieren und man sie sogar besuchen kann. Dann wird ihr Vater ermordet, der Täter verschwindet in eben einer dieser Dimensionen. Zusammen mit einem Freund nimmt das Mädchen die Verfolgung auf…


    Marguerite Caine’s physicist parents are known for their groundbreaking achievements. Their most astonishing invention, called the Firebird, allows users to jump into multiple universes—and promises to revolutionize science forever. But then Marguerite’s father is murdered, and the killer—her parent’s handsome, enigmatic assistant Paul—escapes into another dimension before the law can touch him.

    Marguerite refuses to let the man who destroyed her family go free. So she races after Paul through different universes, always leaping into another version of herself. But she also meets alternate versions of the people she knows—including Paul, whose life entangles with hers in increasingly familiar ways. Before long she begins to question Paul’s guilt—as well as her own heart. And soon she discovers the truth behind her father’s death is far more sinister than she expected.

    Cover & Blurb © Claudia Gray & HaperCollins



    Okay, Kinners *tief durchamtme* dieses Buch ist definitiv eines meiner Highlights 2016! Ich hatte dermaßen viel Spaß beim Lesen, dass ich zwischendurch echte Probleme hatte, das Buch aus der Hand zu legen. Es ist spannend, es ist innovativ, es ist fesselnd und sympathisch! Aber fangen wir von vorne an… 😉

    Marguerite Caine ist eigentlich ein ganz normales Mädchen – ganz im Gegensatz zu ihren Eltern, die sind nämlich Genies. Beide sind weltweit anerkannte Physiker, die sich vor allem mit der Existenz von Parallel-Welten auseinander setzen. Nach vielen Jahren des Forschens und Experimentierens scheint es, als hätten sie nicht nur bewiesen, dass es sie tatsächlich gibt, sondern auch eine Möglichkeit gefunden, in parallel existierende Universen zu springen – mit einem Amulett, das sie den Firebird nennen.
    Doch dann wird Marguerites Vater umgebracht – getötet von seinem Studenten, der wie ein Sohn für ihn war. Doch nicht nur das, Paul stiehlt zudem auch noch den Prototypen des Firebirds und flieht damit in eine andere Welt. Für Marguerite gibt es nur ein Ziel: Paul finden und zur Rechenschaft ziehen. Zusammen mit Theo, einem weiteren Studenten, der den Caines zur Seite steht, macht sie sich mit Hilfe eines Vorgängermodells des Amuletts auf die Suche nach dem Mörder ihres Vater.

    My hate is stronger than the dimensions, stronger than memory, stronger than time. My hate is now the truest part of who I am. Claudia Gray – A thousand pieces of you

    Und damit beginnt für das Mädchen das bisher größte Abenteuer ihres Lebens. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle einmal kurz die Theorie, die Marguerites Eltern aufgestellt haben, erklären: der Ausgangspunkt ihrer ganzen Arbeit ist die Annahme, dass mit jeder Entscheidung, die ein Mensch fällt, ein Parallel-Universum entsteht. Nehmen wir zur Veranschaulichung mal folgendes, einfaches Beispiel: wir stehen an einer Weg-Gabelung und haben die Möglichkeit, nach links oder rechts zu gehen. Wir entscheiden uns für links. Und in dem Moment entsteht eine andere Welt, in der wir lieber rechtsrum gegangen sind, was natürlich eine komplett andere Entwicklung unseres Lebens zur Folge hat. Soweit verständlich, oder?!

    Die Caines haben nun also nach über zwanzig Jahren Forschung eine Methode entwickelt, mit der man zwischen diesen Welten hin und her springen kann – den Firebird. Wenn das jemand tut, landet er im Körper seines Ichs aus dem anderen Universum, allerdings ohne Zugriff auf dessen Erinnerungen oder Wissen. Was natürlich äußerst unpraktisch ist, denn so müssen sich die Springer erst einmal zurecht finden. Und das ist gar nicht so einfach, immerhin können sich die Universen von ’so gut wie gar nicht‘ bis ‚komplett und total‘ vom eigenen unterscheiden. Es ist nicht einmal sicher, dass man mit den gleichen Menschen befreundet ist oder in die gleiche Familie geboren wurde. Everything is possible. Allerdings steckt in jeder Ausgabe von einem Menschen ein ähnlicher Kern, denn letztendlich ist es ja die gleiche Person – nur mit einem komplett anders entwickeltem Leben.

    „There are patterns within the dimensions,“ Paul insisted, never looking up again. „Mathematical parallels. It’s plausible to hypothesize that these patterns will be reflected in events and people in each dimension. That people who have met in one quantum reality will be likely to meet in another. Certain things that happen will happen over and over, in different ways, but more often than you could explain by chance alone.“

    „In other words,“ I said, „you’re trying to prove the existence of fate.“ Claudia Gray – A thousand pieces of you

    Marguerite und Theo folgen Paul also in eine andere Dimension. Sie landen in einem sehr futuristischen London und es tritt genau der Fall ein, den sie befürchtet hatten: sie müssen sich erst einmal finden, denn Theo ist Student in den USA, während Meg in England lebt. Doch sobald sie wieder zusammen sind, können sie auch Paul ausfindig machen. Auf einer großen Technik-Konferenz versuchen sie, ihn zu konfrontieren, doch Theo gerät mit der Security aneinander und Paul kann mit Marguerite entkommen. Als sie ihm gegenüber den Tod ihres Vaters erwähnt, ist er sichtlich geschockt und erste Zweifel an seiner Schuld stellen sich ein. Zu doof, dass er genau in diesem Moment vor ihren Augen verschwindet – in die nächste Parallel-Welt.

    An dieser Stelle fängt die Geschichte für mich erst richtig an. Denn mit den Zweifeln, die Pauls sehr überzeugende Reaktion in unserer Heldin ausgelöst haben, kommt auch die Frage, was wirklich mit ihrem Vater passiert ist. Und wie Theo in die ganze Sache passt. Der ist nämlich felsenfest davon überzeugt, dass Paul der Bösewicht in der Geschichte ist.
    Ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht zu viel verraten, nur so viel: wie immer ist nichts so, wie es scheint und Marguerite scheint auch nicht ganz so normal zu sein, wie sie dachte. Obviously 😉

    Ich glaube, was mich an A thousand pieces of you sofort begeistert hat, ist die Mythologie, die der Geschichte zugrunde liegt. Ich bin generell kein großer Science Fiction-Leser und lustigerweise habe ich das Buch beim Kauf auch gar nicht in das Genre eingeordnet, ich fand einfach nur den Klappentext spannend 😉 Ich meine: Parallel-Welten? Der Firebird? 😀 How could I not?
    Und das Buch hat mich nicht enttäuscht! Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, weil ich wissen wollte, was passiert und wie es weiter geht! Die Geschichte ist einfach extrem fesselnd und – wie bereits gesagt – mal was anderes. Der flüssige und sehr gut lesbare Schreibstil von Claudia Grey tat sein übriges dazu. Oh ja, ich hatte meinen Spaß mit A thousand pieces of you.

    Und das, obwohl es sich eine sehr epische Liebesgeschichte anbahnt. Genau genommen sogar ein klischeehaftes Love Triangle, denn so wie es aussieht, empfindet Theo mehr für Meg als reine Freundschaft, während die schon eine ganze Weile Interesse an Paul hat. Das Ganze wird noch schlimmer, als sie ihm in die zweite Dimension ihrer Reise folgt, in der die beiden bereits heimlich ineinander verliebt sind. Allerdings dürfen sie sich nicht näher kommen, da Paul hier ihr Leibwächter und sie die Tochter des Zaren ist. Da gehört sich so etwas einfach nicht. Aber wir wissen ja, wie es mit dem Gefühlen so ist, nä?! 😉

    „You are not my Marguerite. And yet—you are. This essential thing you share—your soul—that is what I love.“ Paul’s smile is sadder and more beautiful than I have ever seen before. „I would love you in any shape, in any world, with any past. Never doubt that.“ Claudia Gray – A thousand pieces of you

    Normalerweise sind solche Sachen ja so gar nicht mein Fall, aber hier habe ich es einfach als Teil der Geschichte akzeptiert und schon konnte ich mich damit arrangieren. Wahrscheinlich fand ich den Rest einfach einfach zu gut, um mir den Spaß von Herzchen und Schmachten verderben zu lassen! 😀

    Und können wir am Schluss noch einmal dieses absolut geniale Cover bewundern?
    Ich glaube, ich habe selten ein dermaßen tolles Design gesehen! Und es passt sogar hundertprozenzig zum Inhalt des Buches: oben sieht man London, wo die drei Springer als erstes landen, unten dann Russland, wo sie notgedrungenen die meiste Zeit verbringen! Selbst wenn einem der Inhalt doch nicht so gefällt, kann es immer noch als Dekoration für’s Bücherregal herhalten 😉




    A thousand pieces of you von Claudia Gray ist ein gelungener SciFi-Roman für Jugendliche, dem eine sehr interessante und außergewöhnliche Mythologie zugrunde liegt und mich – nicht nur deshalb – von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Das Buch macht einfach Spaß, ist spannend und rundherum gut gemacht. Read it!


    Gesamtwertung
    Grundidee
    5 / 5
    Umsetzung
    5 / 5
    Charaktere
    4.5 / 5
    Stil
    4.5 / 5
    Spannung
    4.5 / 5
    Unterhaltung
    4.5 / 5
    Überraschungsmoment
    4 / 5
    Ende
    4 / 5
    Overall: 4.5 / 5




    Und nach A thousand pieces of you ist die Geschichte um Marguerite noch lange nicht zu Ende! 😀 Ende letzten Jahres erschien der zweite Teil, diesen November folgt Teil 3! And I can’t wait to get my hands on them ♥


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